Frauenarzt am Potsdamer Platz

Frauenärzte am Potsdamer Platz

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Wann ist eine Fruchtwasseruntersuchung sinnvoll?

Eine Fruchtwasseruntersuchung ist ratsam bei

  • erhöhtem mütterlichen Alter,
  • Wiederholungsrisiko nach der Geburt eines Kindes mit einer Erbkrankheit,
  • bekannter Störung der Erbanlagen eines Elternteils,

Welche Erkrankungen kann man erkennen?

Im Fruchtwasser befinden sich kindliche Zellen des Magen-Darm-Traktes, der Haut und des Nierensystems. Nach der Fruchtwasserentnahme werden diese Zellen im Labor untersucht. Sie lassen so Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand des Kindes zu.

Schon in den ersten Schwangerschaftsmonaten (ab der 15. Woche) können bestimmte Erbkrankheiten, Fehlentwicklungen des Nervensystems oder manche Stoffwechselkrankheiten erkannt werden.

Diese Krankheiten entstehen:

  • durch fehlerhafte Verteilung der Erbanlagen bei der Keimzellteilung,
  • durch die Weitergabe von Fehlern in den mütterlichen oder väterlichen Erbanlagen.
  • durch Störungen in der Entwicklung des Embryos.

Obwohl nicht alle angeborenen Erkrankungen durch die Fruchtwasseruntersuchung erkennbar sind, stellt diese für den Arzt eine wichtige Hilfe zur frühzeitigen Diagnose dar.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Zuerst orientiert sich der Arzt mittels einer Ultraschalluntersuchung über eine geeignete Stelle für den Einstich. Dort wird eine dünne Nadel in die Bauchdecke und weiter bis in die Fruchtblase eingeführt. Durch eine Spritze kann nun die Fruchtwasserprobe entnommen werden. Die Fruchtwasserentnahme gleicht bezüglich der Schmerzhaftigkeit etwa dem Einstich bei einer Blutentnahme. Deshalb ist ein Schmerzmittel oder eine örtliche Betäubung meist nicht erforderlich.

Ist mit Komplikationen zu rechnen? Bei der Fruchtwasserentnahme treten Komplikationen nur selten auf. Trotz größter Sorgfalt kann es dennoch zu Zwischenfällen kommen. »

Das Risiko einer Fehlgeburt

Es ist schwierig, Aussagen über das erhöhte Risiko einer Fehlgeburt durch die Untersuchung zu machen, da im frühen Stadium der Schwangerschaft häufiger spontane Fehlgeburten auf Grund von Entwicklungsstörungen des Embryos auftreten. Das Risiko einer Fehlgeburt durch eine Fruchtwasseruntersuchung liegt bei etwa 0,5%;

Fragen zum Aufklärungsgespräch:

Im Aufklärungsgespräch sollten Sie nach allem fragen, was Ihnen wichtig oder noch unklar erscheint, so z.B.:

  • Wie notwendig und dringlich ist die Untersuchung?
  • Bestehen persönliche Risiken?
  • Gibt es andere Untersuchungsmethoden?
  • Wie und wann kann das Untersuchungsergebnis mitgeteilt werden?
  • Welche Konsequenzen kann das Ergebnis haben?
 

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Frauenarztpraxis Dr. med. M. Kiewski & Dr. med. W. Hirsch - Alte Potsdamer Strasse 7 - 10785 Berlin Kontakt | Impressum